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Fertigungsprozess - Teil 3

Schritt 10: Folienfaltenwurf
Würde man nun einfach über dem Laminataufbau eine Folie kleben und den abgeschlossenen Raum evakuieren, so käme es zu einer Spannung und Zeltbildung der Folie, die Hohlräume hinterlassen würden. Da dies nicht gewünscht ist, muss ausreichend Folienmaterial über dem Aufbau zur Verfügung stehen. Mit diesem Überschuss an Material ist die Folie in der Lage Falten zu werfen und sich überall endkonturnah an die Geometrie des Laminataufbaus anzufügen. Wir realisieren den Faltenwurf über aufgeklebte „Öhrchen“ aus Vakuumdichtband auf den umlaufenden Vakuumdichtbändern.

Schritt 11: VAP®-Membran
Es folgt das Aufkleben der VAP®-Membran, die zwar den Laminataufbau harzdicht aber nicht vakuumdicht abschließt. Die VAP®-Membran wird dazu auf dem inneren Vakuumdichtband aufgeklebt und angedrückt. Überschüssige Reste werden eng am Vakuumdichtband abgeschnitten und ein Faltenwurf neben dem eigentlichen Bauteil erstellt. Anschließend wird über die Angussleitung der so gebildete Hohlraum evakuiert. Die VAP®-Membran schmiegt sich dadurch sauber an den Laminataufbau an und kann ggf. von unerwünschten Falten befreit werden. Bereitgestellt wurde uns die VAP®-Membran freundlicherweise von der Trans-Textil GmbH.

Schritt 12: Vakuumvlies
Die VAP®-Membran hat den Vorteil Luft flächig über dem Laminataufbau bei der Infusion abzuführen und die Prozesssicherheit und Robustheit zu erhöhen. Dazu ist aber eine flächige Verteilung des Vakuums später im Prozess über der Membran notwendig. Dies realisieren wird über eine Schicht Vakuumvlies die zwischen Membran und der abschließenden Vakuumfolie liegt.

Schritt 13: Vakuumfolie
Die Vakuumfolie bildet nun die Gegenform für unser Bauteil und wird auf den äußeren Ring Vakuumdichtband aufgeklebt. Auch Sie liegt in Falten und bildet nun einen luftdichten Abschluss zur Umgebung. Über eine Absaugleitung, die mit einer Harzfalle und einer Vakuumpumpe verbunden kann dieser Aufbau nun evakuiert werden.